Am Samstag, den 12. September 2026, wurde in der Aula des Evangelischen Schulzentrums in Bad Düben der Dokumentarfilm „Solange wir leben“ von Rootfilms erstmals einem Publikum gezeigt.
Viele kennen den Film noch unter seinem Arbeitstitel „Die Bildungsaktivist“, mit dem die Filmemacher im Rahmen eines Crowdfundings Unterstützung für das Projekt gesammelt haben. Nun trägt der Film den Untertitel „Vom Mut, Bildung neu zu denken“. Und genau darum geht es.
Im Mittelpunkt stehen Otto Herz und Margret Rasfeld, ihre jahrzehntelange Arbeit und ihr unermüdliches Engagement für eine andere Bildung. Otto Herz blickt unter anderem auf die Gründung der Laborschule zurück und erinnert sich an die Hoffnung, dass sich das deutsche Schulsystem nachhaltig verändern würde. Margret Rasfeld ist auch im aktiven Ruhestand unterwegs, um Menschen Mut zu machen und Schulen auf ihrem Weg der Veränderung zu unterstützen.
Der Film zeigt außerdem Schüler:innen, die unter der heutigen Schule mental leiden und sich fragen, ob Bildung wirklich so bleiben muss. Einblicke in die Dresdner Universitätsschule machen sichtbar, wie andere Wege bereits gegangen werden.
Die Rohfilmsichtung war für das Filmteam ein wichtiger Schritt. Ein ehrliches Publikum konnte Rückmeldungen geben und benennen, was noch fehlt oder weiter geschärft werden sollte. Viele Gäste berichteten von Gänsehautmomenten und intensiven Eindrücken.
Im Anschluss öffnete sich der Friedensraum, eine lebendige Nachbildung von Ottos Raum in der Alten Handelsschule in Leipzig.
„Solange wir leben“ portraitiert zwei Menschen, ihr Engagement und ihr Umfeld. Der Film steht dabei für sich und lädt dazu ein, über Bildung, Veränderung und die eigene Verantwortung nachzudenken.
Aktuell bewirbt sich Rootfilms bei deutschen Dokumentarfilmfestivals. Für 2027 werden außerdem weitere Aufführungsorte und Gelegenheiten gesucht. Wer den Film in das eigene Umfeld holen möchte, kann sich an das Filmteam wenden.
Rootfilms präsentiert „Solange wir leben“
Mit Otto Herz, Margret Rasfeld und Maxi Hess
Von: Volker Klotzsch und Judith Schein
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