Erste Aktion der 11 Rebell:innen
Nachdem Schüler:innen eines Leipziger Gymnasiums in offenen Briefen ihre Gefühle in Bezug auf ihren Schulalltag erstmals öffentlich formuliert hatten, wurden die Leipziger Künstlerin Ute Puder und die erfahrene Schulreformerin Margret Rasfeld auf sie aufmerksam. Sie machten ihnen Mut und in einer Gesprächsrunde entwickelten sie gemeinsam mit einer Gruppe von Schüler:innen die Idee des RealLabors. An diesem Tag waren insgesamt 11 Personen anwesend, deshalb nannten sie sich die 11 Rebell:innen. Leipzig soll, so beschlossen sie, der Ort sein, an dem die Friedliche Bildungsrevolution startet.
Das deutsche Schulsystem ist schon lange nicht mehr zeitgemäß und muss komplett neu gedacht werden. Dafür forderten die 11 Rebell:innen einen öffentlichen Raum mitten in der Stadt, um dort lebendige, am Menschen orientierte Konzepte (weiter) zu entwickeln.
Wir leben in einer Zeit, in der die Komplexität unserer Welt kaum noch zu begreifen ist und neue Lösungen für die Zukunft gebraucht werden; darauf müssen Kinder vorbereitet werden. Um auf diese Notwendigkeit aufmerksam zu machen, traten die 11 Rebell:innen am 22. August 2022 auf dem Burgplatz neben dem Leipziger Rathaus an die Öffentlichkeit, um mit den Menschen ins Gespräch zu kommen. Sie wurden gehört – und haben weitergemacht.

