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Pestalozzi-Oberschule Meißen | Good News vom roten Sofa

In diesem Video berichten André Pohlenz, Schulleiter der Pestalozzi Oberschule in Meißen, und die Lehrerin Denise Meltzer über den inspirierenden Weg ihrer Schule hin zu einer zukunftsorientierten Bildungseinrichtung. Ausgangspunkt dieser Entwicklung war der Wunsch, Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf professioneller zu begegnen und eine Lernumgebung zu schaffen, in der alle Kinder innerhalb ihrer persönlichen Komfortzone lernen können. Den Pädagogen geht es dabei vor allem darum, den Schülern nicht nur reines Wissen in Fächern wie Mathematik zu vermitteln, sondern ihnen eine „Werkzeugkiste“ für das Leben mitzugeben. Diese soll sie befähigen, Herausforderungen aus eigener Kraft zu bewältigen und als junge Erwachsene eigenständig und selbstständig durchs Leben zu gehen. Ein Kernaspekt dieser Veränderung ist die Einführung des selbstorganisierten Lernens (SOL), das bereits in der fünften Klasse mit der Vermittlung fächerübergreifender Arbeitstechniken beginnt. Durch diese Methoden wird der klassische Frontalunterricht, der den individuellen Bedürfnissen in heterogenen Klassen mit Haupt-, Real- und Förderschülern oft nicht mehr gerecht wird, durch differenzierte Lernangebote ersetzt. Dieser Wandel zeigt sich auch ganz praktisch im Schulalltag: Klassenzimmer werden flexibler umgestaltet, Flure als Lernorte einbezogen und das Kollegium entwickelt zunehmend den Mut, neue pädagogische Freiräume zu nutzen. Die Beteiligten beschreiben diesen Prozess als ein wachsendes Samenkorn, das sich langsam zu einem starken Baum verzweigt, mit dem Ziel, dass selbstorganisiertes Lernen in zehn Jahren zur absoluten Selbstverständlichkeit an der gesamten Schule wird.

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